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Auch wenn wir uns an das Home-Office gewöhnt haben, gibt es trotzdem die festlichen Höhepunkte unseres Lebens, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Also raus aus dem doch so liebgewonnenen Schlafanzug und her mit dem Festtagslook! Selbst in Zeiten von Corona ließen es sich viele Paare nicht nehmen zu heiraten, und neben dem obligatorischen Kleid, Schleier und Anzug, sah man immer wieder die klassischen Einstecktücher bei den Herren der Schöpfung. QUALITY meint, es ist Zeit für ein Revival der Boutonnière! Besser bekannt als Knopflochblume, die man(n) am Revers trägt. 

Dabei muss es nicht immer eine Blume im wortwörtlichen Sinne sein. Die Designerin Jeonga Choi aus Berlin hat ganz spezielle Boutonnières entworfen und zwar aus weißem Lammleder. Ja, Sie lesen richtig: Lammleder. Um genauer zu sein: biologisch gegerbtes Lammleder. Die drei 8 Zentimeter hohen Modelle „Iris“, „Austin“ und „Holly“ bestehen aus einem wunderschönen Bouquet, das aus mehrschichtigen Lederblüten und Lederblättern zusammengesetzt wurde. Das per Hand gepresste und geschnittene Material wurde zudem in alter Handwerkskunst und mit traditionellen Werkzeugen in Jeonga Chois Berliner Atelier hergestellt.

In Zusammenarbeit mit Kokoro Berlin, die Haarschmuck und Accessoires für Bräute anbieten, entstand zusätzlich die sogenannte „Soleil Boutonnière“: Inspiriert von der Mohnblüte, wurde jedes einzelne Blütenblatt in liebevoller Handarbeit ebenfalls in Berlin hergestellt. Das vergoldete Messing als auch die vergoldeten Silberperlen sind dabei ein richtiger Hingucker. 

Nach der Hochzeit können die Boutonnières ganz einfach in Broschen verwandelt werden, die sogar zu alltagstauglichen Outfits passen. Übrigens ist aus der Kollaboration von Jeonga Choi und Kokoro Berlin das kj.atelier entstanden, das neben Haarbändern und Pins auch Schmuck entwirft. 

Da sagen wir doch „Auf die Blume – fertig – los!“.

jeonga-choi-berlin.com 

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